FAQ

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Ist ein Vierkantprofil nicht steifer als ein Rundrohr?

NEIN – ganz und gar nicht!

Im Gegenteil: Bei gleichem Gewicht eignet sich ein Rundrohr sowohl bei Biegung als auch bei Verdrehung wesentlich besser.

Wenn wir ein Vierkantprofil 100x45x2 mm (Breite x Höhe x Wandstärke) und ein Rundrohr 75x2 mm miteinander vergleichen stellen wir fest, dass sich das Rundrohr sogar um ca. 47% weniger biegt und auch die Verdrehung um ca. 21% geringer ist als beim Vierkantprofil.

Und das Geniale dabei: das Gewicht des Rundrohrs ist um ca. 19% leichter als das des Vierkantprofils!

Wieso greift der katsol auf das Patent von easysail zurück?

Das liegt daran, dass genau dieses Patent extremen Nutzen für Segelkomfort und Sicherheit beinhaltet:

1) Das schwammige Gefühl - ähnlich einer Autofahrt mit zu wenig Luftdruck in den Rädern - kann mit der abgespannten Schwerthalterung des katSol ausgeräumt werden.
Erfahrungsgemäß löst nämliche eine fixe Schwertanbindung direkt an den vorderen Rahmen ohne Abspannungen und die daraus resultierende 3 mal so hohe Biegung des Schwertes genau dieses ungute „Schwimmen“ aus.

2) Der zusätzliche Bugträger incl. Abspannung bietet einen nicht unerheblich wichtigen weiteren Sicherheitsfaktor.
Im Falle des Versagens einer Schwertabspannung fallen nämlich nicht gleichzeitig Schwert und das komplette Rigg aus. Der Mast bleibt stehen und fällt nicht mit. Damit ist jegliche Verletzungsgefahr deutlich reduziert.

3) Der beste Beweis für die 100%ige Belastbarkeit und Zuverlässigkeit ist die Überquerung des Atlantiks.

Sind die 4 Luftkammern des katSol nicht übertrieben?

Zum Fun gehört auch Sicherheit und die ist bei uns hoch geschrieben!

Die ÖNORM EN ISO 6815-2, Kat. VI unter Punkt 6.9 gibt folgendes vor:

Manövrierbarkeit:

6.9.1 Anforderungen:

Ein aufgeblasenes Boot, das bis zur höchstzulässigen Nutzlast beladen ist, muss imstande sein, bei plötzlicher
Entleerung einer der Auftriebskammern mit den vorgesehenen Mitteln angetrieben werden zu können. Ruder dürfen
als Paddel benutzt werden.

6.9.2 Prüfverfahren

Das Boot ist bei ruhigem Wasser über eine Strecke von 50 m geradlinig fortzubewegen.

Daran haben wir uns orientiert und deswegen sind wir von den 4 Luftkammern komplett überzeugt.

Ist der katSol bis Windstärke 6 bft zugelassen?

Ja, natürlich.

Wir haben uns genau an die RICHTLINIE 2013/53/EU DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 20. November 2013 über Sportboote und Wassermotorräder gehalten und die schreibt folgendes vor:

ENTWURFSKATEGORIEN FÜR WASSERFAHRZEUGE

Ein Wasserfahrzeug der Entwurfskategorie C gilt als für eine Windstärke bis einschließlich 6 und signifikante Wellenhöhe bis einschließlich 2 m ausgelegt.

Damit garantieren wir uneingeschränkten Segelspaß auch bei 6bft.

Wird der katSol fast ausschließlich mit EU-Produkten gefertigt?

Ja, verlässliche Partner mit hochwertigsten Produkten sind uns ganz besonders wichtig.

Das Rumpfmaterial beziehen wir aus Deutschland - wahlweise von der Fa. Mehler oder der Fa. heytex.

Die Segel werden ebenfalls aus deutschem Material bei der Fa. Raudaschl gefertigt.

Warum wurden die Schwimmer beim katSol nicht als „Wavepiercer Bug“ ausgeführt?

Das liegt nur daran, dass bei Festrumpfbooten diese sehr schlanke Profilform zwar gut umgesetzt werden kann - bei aufblasbaren Rümpfen die kleinen Querschnitte aber sehr weich sind. Daher lassen sich schmale Formen mit einem Betriebsdruck bis 0,35 bar nicht sinnvoll realisieren.

Hinzu kommt, dass - wenn die Bugform nicht perfekt ausgestaltet ist - die Gefahr des „Nose-Diving“ bzw. das Unterschneiden des Bugs steigt, was bei einem Katamaran in der Regel eine Kenterung oder im schlimmsten Fall sogar einen Überschlag zur Folge hat.

Da unsere Boote in der Kategorie C ja für 6 bft Wind und 2 m hohe Wellen geeignet sind, sind sie mit einem optimal langen Rumpf und hochgezogene Bugspitzen konstruiert.

Auch hier gilt: Sicherheit hat bei uns immer oberste Priorität, ohne dass dabei der Fun-Faktor verloren geht!

Ist der katSol 16 der 1. Schlauchkat mit konvexer Rumpfunterseite?

Auch hier haben wir die Bugnase vorne!

Als erster deutschsprachiger Hersteller bieten wir diese plankonvexe Rumpfform bei Serienschlauchkatamaranen an. Die konvexe Unterseite lässt das Boot wesentlich schneller ins Gleiten kommen. Dabei werden das „Saugen“ bei zylindrischen Rümpfen und die benetzte Fläche bei schneller Fahrt stark reduziert.

Das bringt enorme Geschwindigkeit und massive Vorteile gegenüber den „Standardrümpfen“.

SGE Grosz StadtausstellungsGmbH